Anbau

Die Kunst des Pilzanbaus besteht darin, das Ökosystem Wald nachzubilden. Pilze benötigen Holz, ein feucht-kühles Herbstklima und eine Prise Glück. Kommt alles zusammen, können sie gedeihen. 

Was auf dem Teller landet, wird zwar landläufig Pilz genannt. Es handelt sich jedoch nur um den Fruchtkörper. Der eigentliche Pilz ist ein unterirdisches, feines Geflecht (Mycel) aus Pilzfäden (Hyphen).

Selbst unter perfekten Waldbedingungen ist nicht garantiert, dass Pilze sprießen. Denn sie sind notorisch eigensinnig und widersprechen manchmal allen Regeln. Es braucht viel Erfahrung, um den Pilzen ihre Fruchtkörper zu entlocken.

Pestizide oder Chemikalien kommen für uns nicht infrage. Als zertifizierter Bio-Betrieb setzen wir ausschließlich auf natürliche Techniken, um Schimmelpilze abzuwehren und die beste Erntequalität zu sichern.

Diese Techniken heißen Geduld, intensive Betreuung und absolute Begeisterung für Pilze.

Wenn du mehr erfahren willst, komm gern zu einem Schnupperbesuch in unserer Pilzzucht vorbei. Melde dich dafür einfach im Hofladen oder telefonisch unter +49 (0) 391-55986346

Verarbeitung

Es liegt praktisch auf der Hand, Pilze nicht nur frisch zu verarbeiten, sondern auch als Gewürz zu verwenden. Schließlich bieten sie Umami im Überfluss. Das verdanken wir unter anderem dem natürlichen Glutamat, das in den meisten Speisepilzen enthalten ist.

Um diese Würzkraft zu entschlüsseln, trocknen wir die Pilze bei rund 30 °C in unserem Dörr-Ofen. Bei solch niedrigen Temperaturen bleiben alle Geschmacks- und Wirkstoffe des Pilzes erhalten. Dieses Verfahren dauert mehrere Tage und ist kostenintensiv. Doch es lohnt sich.

In Handarbeit komponiert unser Teamkollege Peter unsere Würzmischungen, die das Beste des jeweiligen Pilzes hervorbringen. Zum Schluss schreiben wir den Namen unserer Stadt groß aufs Etikett – schließlich sind wir stolz darauf, seit vielen Jahren mit unseren Pilzideen aus Magdeburg zu begeistern.